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Transsexualität und dauerhafte Haarentfernung

 Haarfrei in ein neues Leben

Haarentfernung und TranssexualitätWird bei einem Mann Transsexualität diagnostiziert, dann dauert es mitunter noch sehr lange, bis es tatsächlich zur Geschlechtsumwandlung kommt. Wenn Betroffene sich dafür entscheiden, müssen neben den operativen Eingriffen und einer Hormonbehandlung auch die Körperhaare entfernt werden, vor allem im Gesicht. Damit der nach einer Rasur entstehende Bartschatten das neue Leben als Frau nicht permanent belastet, ist es für die meisten Transsexuellen im ersten Schritt vor allem wichtig, den Bart dauerhaft zu entfernen. Die Entfernung der Barthaare wird im Zuge der Diagnose und im Rahmen der Geschlechtsangleichung übrigens als medizinisch notwendig bewertet.


Dauerhafte Haarentfernung des Bartes: welche Methode

Für die Barthaarentfernung eignet sich die IPL-Methode sehr gut. Das liegt vor allem daran, dass größere Haut-Areale bei der Haarentfernung behandelt werden können. Von den Krankenkassen wird jedoch bislang die Nadelepilation als Haarentfernungs-Methode präferiert, was Betroffene oft sehr belastet, da mit einer Nadelepilation die Haare nur sehr langsam entfernt werden können, zudem ist sie schmerzhaft.


Der Grund: Bei der Nadelepilation (dazu zählen die Thermolyse, Elektrolyse und Blend-Methode) wird eine Sonde in jeden einzelnen Haarkanal eingeführt und so Haarwurzel für Haarwurzel unter Spannung verödet. Bis die Haare mit dieser Methode tatsächlich verschwinden, muss die Nadelepilation über mehrere Wachstumszyklen wiederholt werden. Bei dichtem Haarwuchs dauert es deshalb sehr lange, bis die ersten Erfolge sichtbar sind. Von den werdenden Frauen wird die Nadelepilation deshalb oftmals als unzumutbar empfunden, da gerade der Bart des Mannes meist aus vielen und dicken Terminalhaaren besteht und die Wurzeln oft tief in der Haut liegen.


Bart entfernen: zuerst dauerhafte Haarentfernung mit IPL

In der Praxis hat sich deshalb eine Kombination aus der IPL (oder Laser)-Haarentfernung und der Nadelepilation durchgesetzt, vor allem bei Patienten mit sehr starkem und dunklem Haarwuchs. Um den Bartschatten relativ zeitnah zu beseitigen, wird im ersten Behandlungsschritt ein Großteil der Haare mit hochfrequenter IPL- oder Laser- Lichtenergie dauerhaft entfernt. Die verbleibenden Haare, die dieser Haarentfernung trotzen, sind meist sehr hell oder grau und sind deshalb für die Nadelepilation gut geeignet. Der Vorteil dieser Kombi liegt nicht nur darin, dass die Haarentfernung schneller geht, sie ist auch kostengünstiger. Eine Anfrage bei der Krankenkasse diesbezüglich lohnt sich immer, vor allem wenn man mit den geringeren Kosten und einer kürzeren Behandlungsdauer argumentiert. Eine fachärztliche Stellungnahme sollte auf jeden Fall im Vorfeld eingeholt werden. Hier finden Sie einen Informationstext zum Thema Haarentfernung bei Transsexuellen und Krankenkassen (und weitere Infos zum Thema).


Transsexualität: Entfernung der restlichen Körperbehaarung

Bei der Umwandlung vom Mann zur Frau wünschen sich die meisten glatte und weiche Haut am ganzen Körper. Und dazu müssen die Haare ab. Die Entfernung der Körperhaare stellt meist nicht die gleiche Herausforderung dar, wie die der Gesichtshaare. Transsexuelle, die die Behandlungsvoraussetzungen für eine dauerhafte Haarentfernung mit IPL erfüllen, werden ihre ungewünschte Behaarung meist schnell los. Dabei kann man entweder den ganzen Körper pro Sitzung behandeln lassen, oder einzelne Körperpartien.

Geschlechtsumwandlung: Wann beginnt Mann mit der dauerhaften Haarentfernung?

Experten raten, bei einer Geschlechtsumwandlung nicht zu spät mit der dauerhaften Haarentfernung zu beginnen. Aber auch nicht zu früh, denn die gegengeschlechtliche Hormontherapie kann auch den Haarwuchs beeinflussen, eine vollständige Rückbildung der Gesichtsbehaarung ist allerdings nicht zu erwarten. Am besten ist es acht bis zwölf Wochen nach Einnahme der ersten Hormone mit der Haarentfernung zu beginnen. Wir beraten Sie gerne kostenlos zum Thema dauerhafte Haarentfernung mit IPL.