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Schwitzt man nach der Haarentfernung weniger?

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Haarentfernung und Schweiß

Haarentfernung vermindert nicht den Schweißfluss.

Immer wieder hört man, dass nach einer Haarentfernung auch das Schwitzen weniger werden würde. Doch stimmt das auch? Nein, wie stark man schwitzt ist nicht vom Grad der Enthaarung abhängig. Allerdings kann enthaarte Haut die Geruchsbildung des Schweißes verhindern, beziehungsweise verringern.

Haarentfernung hat nichts mit dem Schwitzen zu tun

Wer ein Problem mit übermäßiger Schweißbildung hat, sollte dringend erst einmal die Ursache abklären lassen, am besten beim Dermatologen seines Vertrauens. Doch was ist übermäßige Schweißbildung? Manche Menschen schwitzen einfach mehr als andere. Und: Schwitzen ist eine normale und sogar lebensnotwendige Funktion des Körpers, denn der Schweiß kühlt (regelt die Körpertemperatur) und schützt so vor Überhitzung. Die Schweißdrüsen leisten ganze Arbeit an heißen Tagen wie diesen, sie können mehrere Liter Schweiß über den Tag verteilt abgeben.

Weder normalen Schweißfluss, noch übermäßiges Schwitzen kann man durch Haarentfernung beeinflussen.

Übermäßiges Schwitzen, auch als Hyperhidrose bezeichnet, findet dann statt, wenn der Schweiß ständig läuft, egal, wie heiß es draußen ist oder welche körperlichen Anstrengungen man gerade verrichtet. Die Hyperhidrose kann unterschiedliche Schweregrade aufweisen und tritt meist nur an einem Körperbereich auf (Mehr zur Hyperhidrose gibt es hier).

    Vom starken Schwitzen sind meist folgende Körperbereiche betroffen:

  • Achseln
  • Stirn / Kopf
  • Hände
  • Füße

Hyperhidrose ist behandelbar, aber nicht durch Haarentfernung

Die Haarentfernung nimmt keinen Einfluss auf die Menge des Schweißes, der vom Körper abgesondert wird. Allerdings kann eine Haarentfernung die Geruchsbildung verhindern oder verringern. Schweiß, der sich zum Beispiel in der Achsel und der Achselbehaarung absetzt, kann nach einiger Zeit anfangen zu müffeln. Das liegt daran, dass der Schweiß in der warmen Achselhöhle einen idealen Nährboden für Mikroorganismen bietet: Die zersetzen den Schweiß und somit kann ein unangenehmer Geruch entstehen.

Der kann übrigens auch entstehen, wenn die Achseln enthaart sind, nur passiert das dann in der Regel nicht so schnell. Das ist ein guter Grund für die Haarentfernung in den Achselhöhlen, denn glatte Haut dort ist hygienischer und lässt sich gerade im Sommer auch leicht und schnell zwischendurch reinigen.

Gegen Hyperhidrose helfen leider keine oder nur wenige einfache Mittel wenig: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung (kein Übergewicht) hilft zum Beispiel, die körpereigenen Ausdünstungen zu verbessern. Der Verzicht auf Kaffe, Alkohol und Zigaretten vermindern die Schweißproduktion genauso wie ausreichend frische Luft, die dem Körper bei der Abkühlung hilft. Auch luftige Kleidung ist für Menschen geeignet, die stark schwitzen, denn darunter kann der Schweiß leichter auf der Haut trocknen.

Hyperhidrose bedarf aber meist direkter Eingriffe in die Schweißdrüsen, das geschieht zum Beispiel mit Botulinumtoxin oder speziellen Salben. In ganz hartnäckigen Fällen müssen die Schweißdrüsen allerdings in einem operativen Eingriff entfernt werden.

Bildnachweis: © Prashant ZI – Fotolia.com

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