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Alles über Haarentfernung und dauerhafte Haarentfernung mit IPL

Hirsutismus, was hilft?

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Für Frauen mit sehr starker Körperbehaarung ist das Leid oft groß. Ganz normale Alltagsbeschäftigungen, wie schwimmen gehen, in die Sauna oder zum Sport sind für sie häufig nicht möglich. Die Scham ist zu groß, kein Wunder, in einer Welt, in der sich alles um ein perfektes Äußeres dreht. Zu viele Haare am weiblichen Körper werden (mit wenigen Ausnahmen) als unästhetisch empfunden und ziehen willkürlich die Blicke auf sich.

Frauen, die unter Hirsutismus leiden, tun deshalb alles dafür, die störenden Haare zu beseitigen, doch ist das Ergebnis meist sehr unbefriedigend. Der Haarwuchs ist nämlich nicht nur dicht, sondern auch dick. Deshalb ist das Epilieren häufig sehr schmerzhaft und nach der Rasur sieht man binnen kürzester Zeit schon wieder dicke Stoppeln. Wer sich nicht mit dem dichten Haarkleid abfinden mag, dem stehen jedoch unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Was ist Hirsutismus eigentlich?

Als Hirsutismus bezeichnet man eine vermehrte Behaarung bei Frauen nach dem männlichem Verteilungsmuster (wie zum Beispiel dichten Bartwuchs, Brustbehaarung oder eine Schambehaarung, die sich vom Bauch bis über die Oberschenkel ausdehnt). Die Ursache ist eine vermehrte Androgenbildung. Anders als bei der Hypertrichose. Wird diese diagnostiziert, dann wachsen die Haare zwar ebenfalls sehr dicht, aber nicht nach dem männlichen Verteilungsmuster. Aber auch eine genetische Veranlagung kann für dichten Haarwuchs bei Frauen verantwortlich sein.

Was können Frauen gegen eine starke Körperbehaarung tun?

Stellt Frau fest, dass das eigene Behaarungsmuster immer mehr dem männlichen gleicht, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden, der unbedingt die Ursache abklären sollte. Denn für starken Haarwuchs bei Frauen können Krankheiten, wie zum Beispiel das PCO-Syndrom oder Ovarialtumoren verantwortlich sein. Und auch verschiedene Medikament können den starken Haarwuchs auslösen. Ist die Ursache hormonell bedingt, gibt es unterschiedliche medikamentöse Therapien, die aber auf Grund der Nebenwirkungen durchaus kritisch zu betrachten sind. Hat der Haarwuchs keine hormonell behandelbare Ursache (zum Beispiel der Damenbart), dann helfen meist nur kosmetische Verfahren, wie das Bleichen oder die dauerhafte Haarentfernung. Diese Verfahren können auch bei dem hormonell ausgelösten Hirsutismus gute Erfolge erzielen.

Dauerhafte Haarentfernung mit IPL

Die dauerhafte Haarentfernung mit IPL hilft sehr gut dabei, die Körperbehaarung zu reduzieren. Studien belegten, dass bis zu 90 Prozent der Körperhaare mit IPL entfernt werden können. Bei den meisten Menschen reichen sechs bis zehn Behandlungen aus, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Ist Hirsutismus oder eine Erkrankung die Ursache für die starke Körperbehaarung, dann müssen die IPL-Behandlungen in der Regel häufiger wiederholt werden, da die mehr schlafende Haarwurzeln aktiviert werden. Viele Betroffene kommen jedoch mit der Kombination IPL-Behandlung und dem Bleichen der verbleibenden Haare gut zu recht.

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