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Wenn der Damenbart zum Problem wird

Obwohl sich unzählige Frauen mit lästigen, dunklen Haaren im Gesicht plagen, ist der Damenbart nach wie vor ein Tabu-Thema. Betroffene Frauen verschweigen das belastende Problem vor ihrer Familie, schneiden es meist nur zaghaft im engsten Freundeskreis an und tauschen Tipps und Ratschläge über das Leben mit einem Damenbart am liebsten nur anonym in Internet-Foren aus. Dabei stellt sich heraus, dass die meisten Frauen nicht wissen, woher der Damenbart eigentlich kommt, welche Ursachen übermäßiger Gesichts-Haarwuchs bei Frauen haben kann und welche Möglichkeiten es gibt, diesem den Kampf anzusagen.


Damenbart - Das Problem an der Wurzel packen

Wenn der Damenbart zum Problem wirdEin ausgeprägter Damenbart kann sowohl ethnische als auch genetische Gründe haben: Dunkelhaarige Frauen müssen öfter zur Pinzette greifen als Blondinen - das ist kein Geheimnis. Bei acht Prozent aller Frauen ist das haarige Problem jedoch ernster. Und zwar dann, wenn die Diagnose Hirsutismus lautet. So wird bei Frauen die starke Gesichtsbehaarung männlichen Musters bezeichnet. Die dicken Terminalhaare aus denen der Damenbart entsteht, die auf den Wangen oder zwischen den Brüsten sprießen, sind für  Betroffene ein wahrer Alptraum.

Damenbart - Hirsutismus als Alarmsignal für Krebs oder Unfruchtbarkeit

Doch Achtung, wer unter dem stark ausgeprägten Damenbart leidet, sollte dringend einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu klären. Denn ein Tumor der Eierstöcke oder der Nebennieren und das PCO-Sydrom (Polyzystisches Ovarialsyndrom), bei dem der erhöhte Androgenspiegel zur Unfruchtbarkeit führen kann, sind häufige Ursachen für einen plötzlichen Haarwuchs an ungewöhnlichen Körperstellen. Auch das Einnehmen von Hormonen, wie der Pille oder der direkten Einnahme von Androgenen, die zum Beispiel bei Doping eingesetzt werden, können ein möglicher Auslöser sein.

Damenbart - Rasur oder dauerhafte Haarentfernung?

Der durch den Hirsutismus entstandene Damenbart beeinträchtigt in den meisten Fällen die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich und führt nicht selten zu Depressionen, Isolation und belastendem Schamgefühl. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die das Problem über kurz oder lang aus der Welt schaffen können: Zupfen, Färben oder den Damenbart mit dauerhafter Haarentfernung. Welche Form die effektivste ist, muss jede Frau für sich selbst entscheiden.

Damenbart – vorübergehende Entfernung der Gesichtsbehaarung

Handelt es sich um einen normalen Damenbart, der zum Beispiel nach einer Hormonveränderung plötzlich entstehen kann, reicht in vielen Fällen schon eine Pinzette aus, um sich von den rebellischen Härchen zu trennen - bei starkem Haarwuchs jedoch nicht. Das Zupfen, Rasieren oder die Anwendung von Enthaarungs- und Blondierungs - oder haarwuchshemmenden Cremes ist bei starker Gesichtbehaarung zeitaufwendig, kann die sensible Haut reizen und muss regelmäßig wiederholt werden. Eine Alternative dazu bieten die Laserenthaarung oder die dauerhafte Haarentfernung mit IPL.

Damenbart – dauerhafte Haarentfernung mit IPL oder Laser

Frauen, die an Hirsutismus leiden oder die, die der Damenbart stört, haben eines gemeinsam: Den Wunsch nach einem haarlosen, glatten Gesicht - am besten für immer! Die IPL-Lichttechnik und Laser-Behandlungen ermöglichen durch die Zerstörung der Haarwurzel ein dauerhafte Haarentfernung. Ob die Gesichtbehaarung wirklich vollständig und wirklich langfristig entfernt werden kann, hängt, sowohl bei der IPL-Behandlung als auch bei der Laser-Technik, von der Haarstruktur und dem Melaningehalt in der Haarwurzel ab. Erfahrungsgemäß sprechen die Barthaare jedoch gut auf beide Methoden an, da sie meist sehr dunkel sind und deshalb auch einen hohen Anteil an Melanin aufweisen. Wie in vielen Internetforen nachzulesen ist, ziehen einige Frauen die IPL-Behandlung der Laser-Methode vor, da sie diese als angenehmer empfinden.