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Die Rasur - Ein Trend aus der Urzeit

Der Begriff Rasur kommt aus dem lateinischen und leitet sich von rasura ab und bedeutet auf Deutsch soviel wie das Schaben oder Kratzen.


Haare RasierenBei der Rasur werden die Haare vorher mit einem Rasierschaum oder mit Seife aufgeweicht und schließlich gegen die Wuchsrichtung abrasiert. Dabei werden die Haare nur bis kurz über der obersten Hautschicht soweit gekürzt, dass sie nicht mehr fühlbar sind. Das Haar wird hierbei nicht entfernt, sondern nur gekürzt und deshalb zählt die Rasur zu einer Methode der Depilation (Enthaarung).


Die Rasur: Seit Jahrtausenden ein Trend

Schon seit Urzeiten versuchen die Menschen, sich mittels der Rasur von unerwünschter Körperbehaarung zu befreien. Bereits die Höhlenmenschen rasierten sich mit Muschelschalen, Haifischzähnen oder geschliffenem Feuerstein. Das belegen Höhlenmalereien, die vor gut 25.000 Jahren entstanden sind. Der Ursprung der Rasur liegt jedoch noch viel weiter zurück: Archäologische Funde brachten Rasierschaber aus Stein zu Tage, die schon im 6. Jahrtausend v. Chr. zum Einsatz kamen.

Rasierer im Laufe der Zeit

Da Not bekanntlich erfinderisch macht, arbeiteten die Menschen stetig daran die Rasierwerkzeuge zu verbessern: Die geschliffene Steine mussten im Laufe der Zeit Messerklingen aus Kupfer oder Gold weichen. Bereits gut 1.500 Jahre v. Chr. soll es schon die ersten Klapprasiermesser gegeben haben. In vielen Kulturkreisen war es unter Männern üblich, sich vom Barbier das Gesicht glatt und geschmeidig rasieren zu lassen, oder den Bart in die richtige Form zu bringen. Die große Revolution in Sachen Rasur fand allerdings erst im letzten Jahrhundert statt: 1901 entwickelte Gillette den ersten mechanischen Rasierapparat mit einer doppelseitigen Sicherheitsklinge.

Die Erfindung des Rasierapparates

Gut dreißig Jahre nach der Erfindung der Sicherheitsklinge für die Nassrasur, kam der erste Trockenrasierer auf den Markt. 1937 bot der amerikanische Hersteller Remington den ersten Rasierapparat an, der einfach zu bedienen war: Das schwingende Klingensystem war durch ein vorgestelltes Scherblatt geschützt und ermöglichte damit eine verletzungsfreie Rasur. Einige Jahre später folgte die Firma Philips mit einem 3-Klingen-System. Aber es dauerte noch einige Jahre, bis sich die Trockenrasur etablieren konnte, da diese Apparate vergleichsweise teuer waren und nicht den gewünschten Erfolg erzielten. Das ist heute anders: Die neue Generation der Rasierapparate steht ihren mechanischen Kollegen in nichts mehr nach, sagen zumindest diejenigen, die auf diese Methode schwören.

Rasieren: nass oder trocken?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Laut einer Umfrage von „stern.de“ haben die Nassrasierer leicht die Nase vorn - zumindest in Deutschland. 56 Prozent der Männer greifen lieber zur Klinge. Zum einen liegt es daran, dass der Akt der Nass-Rasur für viele ein unverzichtbares Alltagsritual geworden ist. Dazu gehört laut Umfragen genauso das Einseifen der Haut, wie das anschließende sanfte Gleiten der Klingen über Wangen und Kinn, zur Beseitigung der Stoppeln. Wer sich für die Trockenrasur entscheidet, für den spielt der Faktor Zeit dabei eine wesentliche Rolle: Die Entfernung der Haare mit dem Rasierapparat geht wesentlich schneller. Ein weiterer Vorteil liegt bei den Liebhabern dieser Methode darin, dass die Haut weniger gereizt wird. Viele schwören auf wasserfeste Elektrorasierer, da diese die Sicherheit durch geschützte klingen garantieren und dabei genaus gründlich rasieren wie mechanisches Klingenwerkzeug.

Rasieren - Ladyshaver für die Frau

Das Thema Haarentfernung ist auch für den Großteil der Frauen ein wichtiges Thema - immerhin rasieren sich europaweit gut 70 Prozent aller Frauen. Auch wenn viele Damen inzwischen Methoden zur dauerhaften Haarentfernung bevorzugen, gibt es wohl wenige Frauen, bei denen kein Rasierer im Bad zu finden ist. Die Industrie hat diesen Markt schon lange für sich entdeckt und bietet sowohl Nass- als auch Trockenrasierer in allen möglichen Lady-Variationen an - leider sind diese meist teurer als die Modelle für die Herren. Die sogenannten Ladyshaver passen sich in ihrer Beschaffenheit den anatomischen Voraussetzungen der Frau immer besser an. Und das ist auch wichtig, denn die Rasierer kommen in der Damenwelt hauptsächlich für die Enthaarung der Beine oder des Intimbereichs zum Einsatz. 


Lesen Sie einen Tipp von "Focus-Online", wie man Pickelchen in der rasierten Bikinizone vermeidet